Zweiter Schnitt Theorie gab es auch noch und hat mich relativ lange aufgehalten.
Der Film hat ein paar Minuten dazu gewonnen. Sehr sinnvolle Minuten glaube ich..
Ich mache weiter. Nächte Woche will ich fertig sein. Jun 21, 2009
First CUT Der erste Schnitt ist fertig. Ich bin sehr zufrieden.
Nach und nach bekomme ich Kritiken und Anregungen.
Der zweite Cut folgt nächste Woche, so das ich pünktlich im Juni fertig werde. Mai 28, 2009
Es wird (werden) Das Material ist in Kapitel unterteilt und auf dem Weg ein Film zu werden.
Es dauert aber und dauert und dauert... Mai 8, 2009
Frankfurt Main(e) City Ich dachte nicht das es so schwer sein wird die eigene Stadt zu filmen.
Vielleicht mag es auch an meinem Objekt gelegen haben.
Der Frankfurt dreh war der Schwerste von allen.
Es ist beeindruckend wie Judith ihre Zeit mit Kind und Beruf geregelt bekommt. Hier noch einen Filmdreh unterzubringen auch wenn er ja genau das Zeigen soll, was da so täglich geregelt von statten geht ist nicht einfach.
Da ich aber auf dem Bauernhof das früh aufstehen gut gelernt habe, konnte ich dann doch ein paar interessante Bilder Filmen, die am anfange der Dokumentation eine Einleitung aus der Eigenen Kultur heraus geben sollen.
Was die Aufnahmen noch mal sehr viel mehr erschwerte war die Arbeit von Judith selber.
Sie Arbeitet bei der Lufthansa als Service-Professional.
Nach kleiner Beratung mit Ralph vom Filmhaus-Frankfurt wurde mir schnell klar, das eine Drehgenehmigung bei der Lufthansa alles andere als einfach werden wird.
Nach 2 Monaten Telefon und Email Kontakt mit dem Pressesprecher der Lufthansa konnte ich ihn dann doch von dem Projekt begeistern, vor allem durch den geringen Aufwand den die Lufthansa dabei eigentlich hat.
Man muss eben nur dran bleiben.
Aus einem Buch über Dokumentationen hab ich allerdings gelernt, das man immer einen Plan B haben muss.
Die Lufthansa Situation war geradezu ein Musterbeispiel für ganz wichtige B-Pläne.
Ich hatte diesen nicht.
Was soll denn auch schon passieren... Ich meine ein tödlicher Virus der sich auf der ganzen Welt genau zum Zeitpunkt deines Drehs über den Flugverkehr ausbreitet!!! Das ist doch eher unwahrscheinlich.
Nun.
Die Schweinegrippe kam und mein Drehtermin auch. Beides zusammen passte nicht.
Man sagte mir einen Tag vor dem Dreh wegen der Grippe ab.
Nach noch ein wenig Hartnäckigkeit und Schilderung meiner nun Ausweglosen Situation ging es dann doch \"irgendwie\".
Gut das alles dann doch mal wieder geklappt hat.
Mai 4, 2009
Kastanienhof In das Saarland bin ich gefahren, um den Kastanienhof mit 80 Milchkühen zu besuchen.
Beeindruckt von einer durch und durch Organisierten Welt, muss man von hochtechnisierten Betrieben und von Ingenieuren reden, wenn man die heutige Landwirtschaft beschreiben möchte.
Man muss von komplexen Wissenschaften und Maschinen Ahnung haben, die alle Bereiche der Forschungen abdecken.
Man bekommt erzählt, das Mc Donalds den erhalt des Hofes sichert, weil Mc Donalds als einziger alleine auf die Produkte der Region zurück greift.
Man wird das Gefühl nicht los, das in der Verwaltung und Kontrolle des ersten Wirtschaftssektors ein deutscher Ordnungswahn seine Perfektion gefunden hat, wenn der Hof seit 60 Jahren keine Erweiterung erfahren hat, aber die Büroarbeit ständig wächst und mittlerweile eine eigene Arbeitskraft braucht. Wenn selbst die Prüfer und Gutachter wiederum geprüft und begutachtet werden müssen scheint es dahingehend keine Steigerung zu geben.
Josef ist ein junger Landwirt und die Person die ich auf dem Kastanienhof zwei Tage bei seiner Arbeit beobachtet habe.
Er hat Agraingeneur studiert und vor kurzem den Hof von seinen Eltern übernommen.
Er blickt Hoffnungsvoll in eine Zukunft mit vielen Herausforderungen, zufrieden mit dem Leben das er führt.
Apr 20, 2009
New York Die letzte Woche ging es nach Amerika.
Spartanisch bepackt mit zwei Rucksäcken.
Am Check-In hat man mich sowohl bei der ein und bei der Ausreise ungläubig gefragt ob ich nur diese Gepäckstücke hätte.
Bei der Sicherheitskontrolle fand das modulare Mikrofonset von Senheiser reges Interesse.
In einem Hotel wäre ich nur ein einfacher Tourist.
So habe ich mich also dazu entschlossen gehabt 9 Tage lang New Yorker Couchgarnituren unsicher zu machen. Das war im Nachhinein ein Riesen Abenteuer.
Hinnein in das New Yorker leben. Gleich am ersten Tag musste ich auf eine Ausstellungseröffnung, ein Konzert und dann über eine Gospelkirche schlafen.
Wenn man mit all dieser positiven göttlichen Energie am Morgen geweckt wird, fängt dann der verschlafene Tag auch gleich viel bessere an (Die Kirche war ziemlich laut).
Zu meiner Verwunderung, hat mich der viele Kaffee am Abend auch gleich meiner jetlagischen europäischen Frühaufsteher-Ideale beraubt.
Brooklyn ist ein Urwald und Manhattan eine Spielwiese.
Ich glaube wenn mir dieses mal irgendwelche Eindrücke aus der Stadt der Stätte aufgefallen sind, dann diese zwei.
Man sollte es auch tunlichst vermeiden, aus Deutschland kommend sofort an die 42. Strasse zu fahren. Der schock ist einfach zu gross. Die Menschen zu viele. Wo kommen die nur alle her.
Akklimatisierung ist das richtige Wort. Das hatte ich ja schon damals bei meinem Aquarienfischen schmerzhaft fest stellen müssen.
Wieso ist Manhattan eine Spielwiese.
Nun wenn man zufällig abends den Film Gangs of New York gezeigt bekommt, blitzt vielleicht der Gedanke auf: Und sie haben nie aufgehört zu wachsen.
Es ging seit der Gründung der Stadt immer vorwärts und nach oben gibt es kein Limit. Diese Stadt ist mit Geld so gesättigt, das es förmlich auf der Strasse liegen mag.
Wenn man das richtige Handwerk kann, so stösst man nach oben an kein Limit und man hat genug zu tun, das das leben wie ein grosses Spiel wirken muss.
So kommt es einem vor. Die Frage ist wohl wann sich das in diesem Jahr ändert.
Ich glaube, dass dieses Gefühl eine treibende kraft in den Leben der zwei Grafikdesigner ist, die ich nun in der Woche begleitet habe.
Brooklyn ist ein Urwald, weil jeder nach der Sonne schnappt.
Ein Urwald mit verschiedenen Pflanzen, und die starken Pflanzen aus Manhattan machen sich gerade an der L-Linie breit. Bauen Galerien und Bars, nehmen immer mehr in beschlag.
Es brodelt in dieser Stadt hin und her. Sie lebt.
Anders als in Spanien, war es in New York viel schwieriger einen roten Faden zu finden.
Der Ort war viel grösser, die Menschen waren mir viel stärker verschlossen.
Viel zu oft habe ich mich auf Touristischen wegen wieder gefunden.
Dann wieder in vertrautem, das mir fast zu trivial erschien um es zu filmen. Was wollte ich eigentlich festhalten von dieser Stadt.
Sie ist eine Überflutung von Reizen, die ich zuerst allgemein ein zu fangen versuchte.
Zum Glück hatte ich dann doch einen einigermassen genauen Plan. Musik, Kultur und meine Protagonisten von DresscodeNY.
Den Plan habe ich auch gut umsetzen können, aber erwischt habe ich mich viel zu oft beim abschweifen.
zB. ein Versuch an der 23. Strasse vor einem Restaurant zu warten ohne das man anfängt herum zu laufen. Das Experiment war 10 Blocks weiter nördlich gescheitert.
Die Konzentration auf das wesentliche zu halten, ist sehr schwer gewesen.
Ein paar erste Bilder aus der Fotoknipse.
Apr 9, 2009
Science City Die letzten drei Tage, war ich in der Schweiz unterwegs und habe Prof. Dr. Gerhard Schmitt an seinem Arbeitsplatz in der Science City besucht.
Gerhard Schmitt ist Professor für Informationsarchitektur.
Die Sciens City ist und wird ein vorzeige Campus Europas. Seine Planung geht soweit vorraus, das die nächsten 50 Jahre seiner entwicklung bereits bedacht sind.
Gerhard Schmitt ist maßgeblich an dieser Planung beteiligt und verantwortet viele Projekte der ETH in der ganzen Welt.
Es schien mir keinen besseren Ort als die Science City zu geben um einer wissenschaftlichen Arbeitskultur auf den Grund gehen zu können.
Zwei Stunden seiner Arbeitszeit hat mir Gerhard Schmitt gegeben um mir das E-Science Lab HIT zu zeigen und mir auf meine Fragen Antworten zu geben.
März 14, 2009
Ein spanischer Tag Um 12 Uhr sollte der Tag mit einer Besichtigung von Olivenbäumen starten.
Um 13 Uhr ging es dann los.
Danach durchs Dorf laufen. Siesta. Nichts los.
Mit einem Flamenco-Sänger und einem Gitarristen haben wir uns in einer Bar verabredet.
Flamenco-Sänger kommt nicht, Gitarrist kann nur zwei stunden früher und hat dann doch gar keine Zeit, bleibt aber doch ne ganze weile zum Schwätzen.
(Ich traf Ihn 2 Tage später)
Natürlich bleiben wir in der Kneipe, jetzt wo wir schon mal da sind.
Es werden Pläne geschmiedet für die nächsten Tage, z.B. eine Pollen-Pflück-Maschine reparieren.
Es ruft meine Cousine aus Malaga an und möchte noch vorbei kommen.
Der Onkel will nach hause aber mein Ladegerät für die Kamera ist noch im Campo und das brauche ich um die Kamera auf zu laden.
Nun nach 8 Bier ergeben sich folgende Möglichkeiten:
Ins Campo fahren oder Cousine durchs Campo schicken.
Im Campo schlafen Kamera aus dem Dorf holen.
Daraus bilden sich folgende Untermöglichkeiten:
Ins Dorf laufen, Kamera holen und am anderen Ende Onkel mit Auto treffen.
Ans andere Ende fahren in die Mitte vom Dorf Laufen (Frigiliana hat nur eine Strasse)
Onkel festgequatscht also lauf ich mal los. Mit dem Handy vom Onkel, damit ich dann anrufen kann.
Cousine ruft an, bringt das Ladegerät aus dem Campo mit weil wir uns dort verabredet hatten, kommt also ins Dorf.
Zurück in der Kneipe ist der Onkel weg.
Onkel kommt zurück wegen seinem Handy, Cousine kommt, Flamenco-Sänger ist in der Kneipe.
Leider nur kleine Kamera dabei.
Feb 28, 2009
Filmabzug
Feb 24, 2009
Die erste Reise Morgen mittag geht es los.
Mit Technik bin ich gut Ausgestattet. Eine kleine Kamera zum unauffälligen Filmen, eine HDV-Kamera und das Fig-Rig zum testen ist auch dabei.
Das Fig-Rig ist wirklich eine tolle Sache, allerdings muss man schauen wie die Leute auf einen Reagieren wenn man mit einem grosse Ring vor der Nase herum läuft.
Eine Zusage aus New York ist auch gekommen, ich kann dort also noch ein mal Intensiv die Stadt mit der Kamera hinterfragen. Feb 16, 2009
Odenwald Am 15. Februar fahre ich in den Odenwald um ersten Kontakt mit einem dort lebenden Landwirt auf zu nehmen. Feb 8, 2009
Frigiliana Ein kleines maurisches Bergdorf gelegen an der andalusischen Küste.
Harry und Winnie wohnen an diesem Ort.
Am 16. Februar begebe ich mich ein weiteres mal dort hin um für das Diplom zu filmen.
Akku-Förderung “7 Tage die Woche” wird von Akku e.V. gefördert.
Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Mitgliedern von Akku dafür bedanken.
Jan 31, 2009
Kamera in Aktion Zwei Abende habe ich jetzt nach einer bestimmten Kamera gesucht.
Das Fig Rig mag dafür sorgen, das ich mich als Ein-Mann-Team sehr gut bewegen kann, es gibt dennoch situationen in denen eine sichtbare Kamera nicht Erwünscht oder nicht Möglich ist.
Für die Stadt New York z.B. ist es auf keinen Fall zu empfehlen nach Einbruch der Dunkelheit alleine mit einer teuer wirkenden Kamera herum zu laufen.
Ausserdem sind Aufnahmen ohne Drehgenehmigung oft erschwert.
In New York hat man mich deswegen ein mal aus der U-Bahn gescheucht.
Abhilfe schafft hier eine ganze Generation von neuen Digitalkameras.
Sie versprechen Videoaufnahmen in HD Qualität und nehmen dabei auch noch Ton auf. Das der Ton hier nicht von den Socken reisst kann man sich denken. Es ist dennoch bei weitem einfacher unauffällig professionellen Ton auf zu nehmen.
Da die Kameras eben wie normale Touristen Kameras aussehen, kommt man mit Ihnen in jede Disco rein, man kann gemütlich in Gebäuden filmen oder sich eben überall aufhalten wo Touristen auch sein könnten.
Die Kamera lässt sich schnell einpacken und verstauen.
Also der Optimale Zusatz um Filmmaterial zu bekommen, das man sonnst nicht ohne weiteren Aufwand drehen könnte.
Eine Kamera die schon professionellen Ansprüchen genügt und wirklich jede 16 mm Kamera in den Schatten stellt ist die Nikon D90 sie bietet ein wunderbares HD-Bild in 720P.
Weil Nikon die Objektiv-Halterung seit Firmenbestehen nicht geändert hat, passen alle Objektive die man für Nikon bekommen kann auf diese Kamera.
Für solch eine Filmqualität ein sehr guter Preis.
Dennoch für meine Zwecke zu teuer und zu gross.
Beispiel D90
Eine Kamera welche sehr günstig ist und mit Ihrem 28 mm Objektiv und 720P ein wirklich brauchbares Bild liefert ist die Panasonic Lumix TZ5.
Ihre Einschränkungen sind gleichzeitig auch ihre Vorteile.
Rausholen und aufnehmen.
EIn grosser Nachteil ist jedoch das diese Kamera lediglich in Motion-Jpeg aufnimmt. Dieses Format ist total veraltet und erzeugt sehr schnell grosse Dateien.
Das Bild ist zwar nicht so scharf wie das einer echten HD-Kamera aber es brauch sich dennoch nicht zu verstecken wie man hier sehen kann:
Beispiel TZ5
Ein Lichtblick mit dem ich diesen Text abschliesse werde, ist wohl die ganz neue Samsung WB500.
Sie hat ein, für eine Kompakt-Kamera, Lichtstarkes 24 mm Weitwinkel-Objektiv und Speichert die Bilder in H.264 Format ab.
Mal schauen wann die ersten Testbilder auftauchen. Jan 21, 2009
Ein Mann Kamera-Team Auf der suche nach gutem Equipment für mein ein Mann Dokumentarfilm-Kamerateam bin ich auf das Manfrotto Fig-Rig gestossen.
Es ist eine Art Kamerastabilisator der irgendwo zwischen der Handkamera und der Stady-Cam liegt. Das tolle daran, man hat die volle Kontrolle über die Kamera. Man kann sie drehen, schnell bewegen, bekommt aber dennoch eine schwebende Stabilisierung hin. Man ist sofort einsatzbereit und hat nicht die Einschränkungen einer Stady-Cam.
Anders als bei einer Stady-Cam ist das Fig-Rig sofort mit jeder modernen Semi-Pro HDV/DV Kamera einsetzbar.
All das für gerade ein mal 250 Euro.
Als ich meine letzten Aufnahmen in Spanien gemacht habe, hatte ich oft das Problem, dass ich die Kamera nicht richtig stabil und ruhig in der Hand halten konnte. Viele Takes kann ich alleine deswegen gar nicht benutzen.
Dazu kam das durch das ständige nachgreifen Störgeräusche mit dem Mikrofon aufgezeichnet wurden.
Das Fig Rig beseitigt beides.
Durch die zweihändige Haltung vor dem Körper wird die Kamera in einer angenehmen Haltung Fixiert, ein nachgreifen ist nichtmehr nötig. Mikrofone lassen sich weit weg von der Kamera anbringen.
zusätzliches Equipment kann sehr leicht an das Rig angebracht werden.
Sonnenblenden, Lichter, Reflektoren.
Alles in allem eine perfekte Lösung für den mobilen Kameramann.
Interessante Dokumentationen Latcho Drom von Tony Gatlif Der Film handelt von der historischen Odyssee welche die Zigeuner von Indien bis nach Ägypten durch lebt haben.
Dabei wird die Vielfalt einer kulturellen Reise nur durch die Musik der Menschen erzählt.
WE FEED THE WORLD von Erwin Wagenhofer Erwin Wagenhofer fragt simple Fragen und bekommt verblüffende Antworten. Das schöne an dieser Dokumentation ist, dass er die Wertung dem Publikum überlast. Er geht dabei einen Weg der Ihn immer weitere Erklärungen gibt. Wie unser Essen zu uns kommt, wie Europa seine Nahrungsmittel-Wege reguliert und was es dafür in kauf nimmt.
KOYAANISQATSI von Godfrey Reggio Eine Kritik und gleichzeitig eine Dokumentation von einer Welt wie sie 1982 existierte.
Allein durch Bilder wird eine Welt skizziert wie sie ganz zu beginn der digitalen Revolution vor zu finden war.
Seine Bilderflut ist Grundlage vieler moderner Bildvokabeln. Jan 16, 2009
Der Start Das Diplom ist seit gestern Angemeldet und die Abgabe wird der 15. Juni sein.
Jetzt geht es an die Recherchen der noch ausstehenden Protagonisten und auf die Suche nach Fördermöglichkeiten.
Ich hoffe, dass ich bereits im Februar wieder mit der Kamera in Spanien auf Tour bin. Da ich in Deutschland eine Landwirtschaft besuchen möchte, wird das vor März nicht möglich sein.
So kann ich die Zeit optimal ausnutzen.